Satzung der ANG e.V.

§ 1 Name und Zweck

  1. Die Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Gefäßchirurgen und Gefäßmediziner Deutschlands ist eine Vereinigung natürlicher Personen in der Form eines eingetragenen Vereins.
  2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keinerlei Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden. Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen.
  3. Der Zweck der Arbeitsgemeinschaft liegt in der Förderung wissenschaftlicher und praktischer Aufgaben der Gefäßchirurgie und der Gefäßmedizin im weitesten Umfang mit besonderer Berücksichtigung der Probleme und Aufgabenstellung der in freier Praxis niedergelassener Gefäßchirurgen und Gefäßmediziner sowie der in einem MVZ niedergelassenen oder angestellten Ärztinnen und Ärzte und soll insbesondere die Berufsausübung der Mitglieder zum Wohle der Allgemeinheit stützen und fördern. Der Verwirklichung dieser Zwecke dienen insbesondere:
  • die Abhaltung mindestens einer jährlichen Tagung mit praktischen und/oder wissenschaftlichen Inhalten
  • die Förderung wissenschaftlicher Arbeiten auf dem Gebiet der Gefäßchirurgie und der Gefäßmedizin
  • die Beratung und Unterstützung von Behörden und gesundheitspolitischen Gremien in Fragen der Gefäßchirurgie  und der Gefäßmedizin
  • die Herstellung und Vertiefung von Beziehungen zu Nachbarfächern und anderen Disziplinen der Chirurgie, sowie zu in- und ausländischen Fachgesellschaften
  • die Darstellung der Arbeitsgemeinschaft und ihrer Mitglieder nach außen und in den Medien

4. Sitz des Vereins ist Berlin.

§ 2 Mitgliedschaft

  1. Der Verein hat ordentliche und assoziierte Mitglieder.
  2. Die ordentliche Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Gefäßchirurgen und Gefäßmediziner können erlangen
  • Fachärzte für Chirurgie/Gefäßchirurgie bzw. Fachärzte für Gefäßchirurgie
  • Andere Fachärzte mit der Schwerpunktbezeichnung Angiologie
  • Andere Fachärzte mit der Zusatzbezeichnung Phlebologie,

die in freier Praxis niedergelassen sind oder in Medizinischen Versorgungszentren als Gesellschafter tätig sind oder im Angestelltenverhältnis tätig sind und die Zwecke und Ziele der Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Gefäßchirurgen und Gefäßmediziner unterstützen.

Die ordentlichen Mitglieder sollen sich ausschließlich oder überwiegend auf dem Gebiet der  Gefäßchirurgie/Angiologie/Phlebologie betätigen.

Als assoziiertes Mitglied können diejenigen natürlichen oder juristischen Personen aufgenommen werden, die dem Zweck der Gesellschaft dienen, sich mit der Problematik der Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin beruflich beschäftigen, überwiegend gefäßchirurgisch oder gefäßmedizinisch tätig sind ohne über die o.g. Facharztbezeichnungen zu verfügen, oder in der Praxis eines ordentlichen Mitgliedes mitarbeiten.

  1. Der Antrag auf ordentliche Mitgliedschaft ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Über Aufnahme eines ordentlichen Mitgliedes entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Assoziierte Mitglieder werden auf Vorschlag eines ordentlichen Mitgliedes durch Abstimmung in der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit aufgenommen.
  2. Ordentliche Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung volles Stimmrecht, assoziierte Mitglieder haben kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.
  3. Die Mitgliedschaft der ordentlichen und assoziierten Mitglieder endet durch Austritt, der dem Vorsitzenden schriftlich mitzuteilen ist, durch Tod oder Ausschluss eines Mitgliedes.
  4. Mitglieder, die durch ihr Verhalten die Zwecke und das Ansehen des Vereins schädigen, können auf Antrag von mindestens drei ordentlichen Mitgliedern an den Vorsitzenden und durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit ausgeschlossen werden.
  5. Ein Mitglied, das zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte rechtskräftig verurteilt ist, verliert die Mitgliedschaft.
  6. Ebenfalls verlieren die Mitgliedschaft beitragspflichtige Mitglieder, wenn sie mehr als 2 Jahre mit der Beitragszahlung im Rückstand sind.

§ 3 Organe des Vereins

  1. Die Organe des Vereins bestehen aus der Mitgliederversammlung, dem Vorstand und dem Beirat.
  2. Die Mitgliederversammlung trifft sich mindestens einmal jährlich zu einer Jahrestagung. Zur Mitgliederversammlung muss der Vorsitzende mindestens 14 Tage vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung einladen. Die Einladung erfolgt schriftlich.

Eine Mitgliederversammlung ist zusätzlich einzuberufen, wenn der zehnte Teil der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt dann ebenfalls durch den 1. Vorsitzenden auf schriftlichem Wege. Anträge zur Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung müssen mindestens vier Wochen vorher dem Vorstand eingereicht werden und eine Begründung enthalten. Zur Zulassung weiterer Anträge bedarf es der Zustimmung der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

  1. Der Vorstand besteht aus einem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, dem Sekretär und bis zu vier Beisitzern. Automatisch in den Vorstand mit Stimmrecht kooptiert ist ein ordentliches Mitglied der ANG, das in den Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie gewählt ist.
  2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für eine Amtsperiode von drei Jahren gewählt. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und verwaltet das Vereinsvermögen. Darüber hinaus regelt er alle in der Satzung nicht speziell aufgeführte Angelegenheiten.
  3. Die Vertretung des Vereins nach außen erfolgt durch den Vorsitzenden und seinen Stellvertreter, jeder vertritt allein. Im Innenverhältnis ist der Stellvertreter verpflichtet, das Vorstandsamt nur bei Verhinderung des Vorsitzenden auszuüben.
  4. Der Beirat berät den Vorstand in Angelegenheiten von regionaler Bedeutung und in allen Fragen, die der Aufgabenstellung des Vereins entsprechen. Der Beirat hat keine Weisungsbefugnis. Der Beirat besteht aus den gewählten Obleuten der Landesgruppen der ANG (s. §4), sowie dem 1. Vorsitzenden und seinem Stellvertreter. Den Vorsitz des Beirates führt der Vorsitzende der ANG. Er wird in dieser Funktion vertreten durch seinen Stellvertreter. Der Beirat tagt mindestens einmal im Jahr. Die Einberufung übernimmt der Vorsitzende. Eine Frist zur Einberufung besteht nicht. Der Beirat muss einberufen werden, wenn mindestens drei Obleute dies beantragen. Der Antrag ist an den Vorsitzenden zu richten.

§ 4 Landesgruppen

  1. Die Mitglieder der ANG bilden Landesgruppen. Die geographische Zuordnung der Landesgruppen entspricht der geographischen Zuordnung der Hauptstelle der Landes-Kassenärztlichen Vereinigung. Die Mitglieder der Landesgruppen bestimmen den Obmann sowie einen Stellvertreter des Obmanns. Der Obmann ist Mitglied des Beirates. Die Landesgruppe gibt sich bei Bedarf eine Geschäftsordnung. Die Landesgruppe erhält keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Aufgabe der Landesgruppe ist die Koordinierung regionaler Aufgaben und Pflichten der Mitglieder. Die Landesgruppe hält insbesondere Kontakt zu den regionalen Institutionen der ärztlichen Selbstverwaltung.

§ 5 Finanzen

  1. Die Höhe des Mitgliedbeitrages wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt und im Bericht über die Mitgliederversammlung den Mitgliedern mitgeteilt.
  2. Der Einzug der Mitgliedsbeiträge erfolgt durch das Lastschriftverfahren. Die Kontoführung und –überwachung der Beitragseingänge obliegt dem Sekretär oder einem anderen vom Vorstand bestimmten Mitglied des Vorstandes.
    Langjährige Mitglieder des Vereins können nach Eintritt in ihren beruflichen Ruhestand auf ihren Antrag von der Beitragspflicht befreit werden. Die Befreiung spricht der Vorstand aus.
  3. Das Vermögen der Gesellschaft setzt sich aus einem Kapital- und Barvermögen zusammen, entstanden aus Beiträgen, eventuellen Überschüssen aus Tagungseinnahmen und sonstigen Zuwendungen. Die Verwaltung und Kassenführung obliegt dem Sekretär.
  4. Über die Verwendung der Vereinsmittel in Höhe bis zu € 2500,- entscheidet der Vorstand, über die Verwendung höherer Beträge beschließt die Mitgliederversammlung.

§ 6 Änderung der Satzung

  1. Anträge auf Änderung der Satzung sind dem Vorstand bis spätestens drei Monate vor der nächsten Mitgliederversammlung einzureichen. Sie bedürfen der Schriftform und der Unterzeichnung durch mindestens fünf stimmberechtigte Mitglieder. Auch der Vorstand kann Anträge auf Satzungsänderung stellen.
  2. Über Satzungsänderungen entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von mindestens 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten. Eine Beschlussfassung über Satzungsänderungen setzt voraus, dass die Anträge den Mitgliedern bei der Bekanntgabe des Zeitpunktes der Jahresversammlung mitgeteilt worden sind.

§ 7 Auflösung des Vereins

  1. Über die Auflösung des Vereins kann nur mit 2/3-Mehrheit der ordentlichen Mitglieder und in schriftlicher und namentlicher Abstimmung beschlossen werden.
  2. Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V  (DGG) Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58-59, 10117 Berlin, mit der Auflage, die Mittel zur Förderung von Wissenschaft und Forschung in der Gefäßmedizin zu verwenden.

Mönchengladbach 01.12.1995

Gez. Dr. med. T. Noppeney, 1. Vorsitzender

  1. Änderung: 07.11.1998
  2. Änderung: 08.03.2003
  3. Änderung: 18.09.2003
  4. Änderung: 24.10.2009
  5. Änderung: 10.03.2012